Geheime Krankenakte bei Lidl

07. Februar 2009

Diese Datenschutzskandale kommen in der letzten Zeit so oft in der Presse vor, dass ich sie fast schon als selbstverständlich ansehe. Diese Denkweise ist aber sehr gefährlich, da man damit indirekt die Situation als gegeben betrachtet und diese auch toleriert. Das ist nicht richtig. Zwar kann ein Otto Normalverbraucher oft nichts dafür, dass die Daten, die von staatlichen Stellen mal verloren gehen, wie ist es oft schon in Großbritannien geschah und auch die Speicherung der Krankenakten ist von einem einfachen Lidl-Verkäufer nicht zu unterbinden, weil dieser bis vor kurzem davon nicht mal wusste. Aber jeder Mensch kann seinen Beitrag dafür leisten, um das Leben der für die fremden persönlichen Daten hungrigen Firmen zu erschweren, indem man so wenig wie möglich Informationen über sich preis gibt. Das erreicht man, indem man auf soziale Netzwerke im Web, PayBack und ähnliche Datenkraken verzichtet, was durchaus möglich ist.
Also Leute, macht mit!

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Frankreich-China Krise

14. Januar 2009

Wie man in verschiedenen Medien zu hören bekommt, eskaliert gerade ein Streit zwischen der chinesischen Regierung und Frankreich. Der Grund für diese Eskalation liegt darin, dass in Frankreich stattfindende Auktion Christie’s 2 Kunstwerke verkauft hat, die im 19 Jahrhundert aus dem chinesischen Kaiser-Palast ausgeraubt wurden.
Das Problem ist dabei, dass der vorherige Besitzer der beiden Bronze-Figuren, diese legal erworben hat und nach der französischen Rechtssprechung damit der legale Besitzer ist. Somit konnte China es nicht durchsetzen, beide Figuren einfach zu konfiszieren. Das Geld, um beide Werke selbst zu kaufen, konnte die chinesische Regierung auch nicht bereitstellen.
Im Prinzip finde ich, dass die beiden Bronze-Figuren dem Volk von China als Kultur-Erbe gehört. Wenn man sich allerdings mit der Problematik stärker auseinandersetzt und sich vielleicht in die Rolle des legalen Käufers hinein versetzt, dann wird diese Behauptung nicht mehr so eindeutig. Man kann aber in diesem Fall noch zu dem Argument greifen, dass man sich im Klaren befinden sollte, wie beide Kunstwerke nach Europa kamen und damit schon vor dem Kauf zum Schluss kommen, dass beide dem chinesischen Volk illegal entnommen wurden. Wenn man also diese Problematik aus diesem Blickwinkel betrachtet, dann kann man der Seite von China das Recht geben.

Gas Krieg zwischen Russland und Ukraine (reloaded)

30. Dezember 2008

Es ist schon beinahe eine Tradition geworden. Am Ende eines Jahres beginnen zwischen der Ukraine und Russland immer wieder harte Auseinandersetzungen, wegen der Schulden der Ukraine für Erdgaslieferungen gegenüber Russland.
Ich versuche hier, den Verlauf des Konfliktes zu beschreiben, wie, ich zumindest aus unterschiedlichen Medien diesen verstehe.
Russland beschuldigt die Ukraine, dass sie ihre Schulden nicht bzw. nicht rechtzeitig begleicht.
Die Ukraine beschuldigt das gemeinsame russisch-ukrainische Unternehmen „RosUrkEnergo“, das angeblich für die Verschleppung der Zahlungen verantwortlich sein soll und weigert sich deswegen, Mahngebühren zu bezahlen.
Die Ukraine nimmt dann Kredite auf, um die laufende Schulden zu begleichen und überweist diese an RosUkrEnergo, ohne dabei die Mahngebühren zu berücksichtigen, da sie ja diese nicht anerkennt.
Das Unternehmen RosUkrEnergo leitet aber das Geld nicht einfach weiter, sondern nimmt einen Teil davon, um die Mahngebühren zu bezahlen und den Rest überweist als Begleichung der Schulden für das Jahr 2008.
Das Geld reicht nicht mehr aus, um für den Verbrauch von Erdgas für 2008 zu bezahlen, da RosUkrEnergo einen Teil davon als umstrittene Mahngebühren überweist.

Es scheint also, dass Russland das Unternehmen RosUrkEnergo dazu benutzt, um eigene Zwecke zu erreichen. Die Ukraine erkannte natürlich das Problem schon vor einem Jahr, konnte aber Russland dazu nicht bewegen, RosUrkEnergo als einen unnötigen Vermittler abzuschaffen. Das ist auch verständlich, warum Russland nicht einlenkte, denn sonst hätte Russland weniger Möglichkeiten, die Situation in eigene Richtung zu drehen.
Das alles klingt zum Teil einseitig. Deswegen möchte ich betonen, dass ich keiner Seite 100% traue. Deswegen versuche ich die Aussagen der beiden Parteien kritisch betrachten. Natürlich kann es sein, dass meine Schlussfolgerungen falsch sind, aber sie erscheinen mir ziemlich logisch.

Spiegel Online: Ingrid Betacourt reist nach Kolumbien zurück

30. November 2008

Fünf Monate ist es her, dass Ingrid Betancourt aus der Geiselhaft linker Farc-Rebellen befreit wurde – jetzt reist sie zum ersten Mal wieder in ihre Heimat Kolumbien. Ihre Mission: Die frühere Präsidentschaftskandidatin will sich in Lateinamerika für das Ende der Gewalt einsetzen.

Bogotá – Im Juli wurde die frühere kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt nach mehr als sechs Jahren Geiselhaft bei den linken Farc-Rebellen in einer spektakulären Aktion befreit – jetzt ist sie von Paris aus erstmals wieder in ihre kolumbianische Heimat zurückgekehrt. “Ich bin sehr glücklich, hier zu sein”, sagte die 46-Jährige am Samstag (Ortszeit) nach ihrer Ankunft auf dem Flughafen der Hauptstadt Bogotá. Auf einer Reise durch mehrere südamerikanische Staaten wolle sie sich für die Freilassung aller schätzungsweise 3000 Entführungsopfer in ihrem Land einsetzen, sagte sie am Samstag bei einer Pressekonferenz in der französischen Botschaft.
Sie werde die Regierungen von Ecuador, Peru, Chile, Argentinien, Brasilien, Bolivien und Venezuela um Unterstützung bitten.

Spiegel Online

Das ist eine richtig starke Frau. Sie war sechs Jahre in Gefangenschaft bei FARC und ist bereits nach 5 Monaten, nach der Freilassung, dazu bereit, den Kampf für die Menschen, die noch da geblieben sind, aufzunehmen. Ich würde mir so eine Frau als Präsidenten wirklich wünschen. Schade, dass sie damals die Wahlen wegen ihrer Entführung nicht gewinnen konnte. Dem Lande hätte es bestimmt besser gehen können, wenn sie als Präsidentin gewählt wäre.
Wenn ich an ihrer Stelle wäre, hätte ich kaum wagen können, jemals zurück nach Kolumbien zurück zu kehren, geschweige noch, den Rebellen, den Kampf zu erklären.
Ich hoffe, sie wird ihr Ziel erreichen und irgendwann auch zu Präsidentin von Kolumbien gewählt.

Pi-News übertreibt mal wieder

30. Oktober 2008

Pi-News ist eigentlich eine gute Seite, weil diese sich mit Themen befasst, die normale Presse aus Politkorrektheit lieber meidet. Dazu gehören unter anderem die Probleme mit Ausländern. Leider kommt es immer wieder vor, dass die Autoren, beim Streben zur Wahrheit, übertreiben. So veröffentlichen die Autoren von Pi-News heute einen Artikel zum Thema des Jom-Kippur-Krieges, wo sie den damaligen Präsedenten von DDR beschuldigen, die Syrier während dieses Krieges mit der Lieferung der MiGs zu unterstützen.

Unter dem Decknamen “Geheimoperation Aleppo” führte Erich Honecker – nur knapp dreißig Jahre nach dem Holocaust – 1973 einen sozialistischen Vernichtungskrieg mit deutschen Soldaten gegen Israel. Er ließ seine Streitkräfte mit gefälschten Hoheitszeichen auf Seiten der syrischen Armee im Yom-Kippur-Krieg gegen den jüdischen Staat kämpfen.

Zwar fanden die oben genannten Geschehnisse in der Wirklichkeit statt, ich würde aber den Erich Honecker auf keinen Fall als eine selbst agierende, politische Persönlichkeit, die ihre Interessen verfolgte, bezeichnen. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Regierung von DDR aus UDSSR kontrolliert wurde. Und auch in diesem Fall war es die Anweisung von UDSSR, was den Transport von MiGs angeht. Und während deutsche Soldaten die Flugzeuge einfach zusammen geschraubt hatten, kämpften sowjetische Soldaten gegen die Israeli, was allerdings nicht den gewünschten Resultat brachte.

Weltkrise, für die, die USA angeblich schuldig sind und wie diese Ereignisse politisch ausgenutzt werden

30. September 2008

Dank unseren Medien ist es allgemein bekannt, dass die weltweite Finanzkrise ihren Ursprung in den vereinigten Staaten von Amerika hat. Alles begann damit, dass das Hypothek-System platze. Der Grund dafür liegt darin, dass die Banken auf unfaire weise Krediten an die Bürger vergaben, sodass diese Menschen von Anfang an dazu verdammt waren, ihre Kredite nicht ausbezahlen zu können. Anscheinend rechnete niemand damit, dass der Ausmaß an unbezahlten Krediten so hoch sein wird, dass die Banken selbst Verluste machen werden.
Aber wie kam es zu einer weltweiten Krise? Es ist halt so, dass viele ausländische Banken die Pfandbriefe von amerikanischen Banken abkauften um damit langfristig große Gewinne zu machen. Die amerikanischen Pfandbriefe waren halt sehr günstig. Viele Banken organisierten sogar Filialen in Offshore-Ländern, die nicht als Tochterunternehmen der jeweiligen Banken galten. Diese Filialen waren dazu bestimmt, Geschäfte mit amerikanischen Pfandbriefen zu machen. So umgingen die Banken die Zahlung an Steuern in ihrem Heimatland.
Dann kam die Krise und viele amerikanische Banken platzten. Die Pfandbriefe sind nutzlos geworden und die ausländische Banken verloren eine Menge Geld.

Wie wird aber diese Tatsache von einigen Staaten ausgenutzt? Das erkläre ich am Beispiel von Russland. Die Regierung dieses Landes musste mehrere Milliarden Rubel in den heimischen Finanzmarkt pumpen, um die Folgen der Krise zu lindern. Dabei werden fast alle Reserven ausgenutzt, nur um die Pleite der Wirtschaft zu vermeiden. Und was sagen die russischen Politiker dazu? Diese erklären, dass es Russland bestens geht und dass die USA böse sind, da sie mit dieser Krise die Ökonomie der fremden Staaten gefährden wollten, machten aber schließlich nur den eigenen Staat pleite. Das ist Propaganda pur.

Kriminelle Ausländer

23. Juli 2008

Dieses Thema war für die Medien eine lange Zeit ein Tabu. Niemand wagte sich, darüber öffentlich kritisch zu berichten, da man schnell als rechts eingestuft werden konnte. Dabei war das Problem schon seit langer Zeit für alle bekannt. Als aber 2 junge Ausländer einen Rentner in München überfielen und sehr brutal verprügelten, war endlich Schluss mit dem Verschwiegen des Problems. Ab jetzt fühlen sich die Medien endlich frei und berichten ausführlich über dieses Problem. Nur wie soll dieses Problem gelöst werden? Muss man diese Menschen umerziehen? Oder muss man sie einfach ausweisen? Oder ins Gefängnis setzen? Eine gute Frage, nicht wahr? Ich glaube, dass die erste Sache, was man machen muss, ist diese Menschen zu lehren, Deutschland und die hier lebenden Menschen zu respektieren. Wer Deutschland und unsere Werte nicht anerkennt, darf hier nicht länger wohnen. Das ist meine Meinung. Nein, im Ernst, wie lange sollte man hier Menschen tolerieren, die nicht bereit sind, gegenüber unseren westlichen Kultur sich tolerant zu verhalten? Ich spreche hier nicht über die Anerkennung. Ich kann verstehen, dass manche Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis stammen, nichts mit dem Christentum und darauf basierten bestimmten Werten anfangen können. Wenn sie aber sich für das Leben in diesem Land entscheiden, sollen sie auch zumindest respektvoll gegenüber Einheimischen verhalten. Sonst haben sie hier einfach nichts verloren.

Burma

15. Mai 2008

Fast keine Medien in Deutschland und auch weltweit blieben stumm, nach diesen traurigen Ereignissen, die in diesem asiatischen Land passierten. Eine große Naturkatastrophe traf ein Land, dass trotz der militärischen Diktatur und Zentralisierung der Gewalt nicht in der Lage ist, sich zu beschützen.
Am Beispiel von Burma sieht man deutlich, dass die Behauptung mancher Menschen, dass ein demokratisches Land dem Land mit Diktatur unterlegen ist, da die Demokratie schwach sei, keine Stützung im wirklichen Leben findet. Dieses Beispiel offenbart die traurige Wirklichkeit, wo die Regierung des Landes für alles bereit ist, um an der Macht zu bleiben. Diese Menschen stellen den eigenen Wohlstand höher, als das Leben des eigenen Volkes. Sie haben versagt an allen Fronten. Sie haben versagt, indem sie die internationale Hilfe nur zum Teil akzeptieren, sie haben versagt, indem sie diese Hilfe als eigene Hilfe tarnen und auch indem sie nicht in der Lage sind, anzuerkennen das sie versagt haben. Eine Regierung, die eigene Fehler nicht anerkennt, ist schwach, eine Regierung, die eigene Bevölkerung in diesen unmenschlichen Verhältnissen sterben lässt, muss die Verantwortung tragen. Menschen, die so was zulassen, gehören, meiner Meinung nach, nach Haag.
Ich frage mich, warum sieht UN einfach zu? Wieso höre ich nichts von UN Sicherheitsrat? Eine militante Regierung tötet eigenes Volk und die Menschen schauen einfach zu. Ist der Unterschied, dass die Militär von Burma eigenes Volk sterben lässt und nicht das Volk eines der Nachbarstaaten die Verantwortung von UN fallen lässt? Wohl kaum…
Ich bin sehr enttäuscht.

Musik ohne DRM ist eine Realität

04. April 2007

Emi, ein der größten Musikkonzerne der Welt kündigt an, Musik ab sofort ohne Kopierschutz verkaufen zu wollen. Zuerst werden die von DRM Fesseln befreiten Musikstücke nur über iTunes, Musikportal von Appel zugänglich, später sollen aber auch andere Unternehmen dazu kommen.
Der einzige Hacken an der ganzen Geschichte ist der Preis, denn laut Marktforschungsanalyse, worauf sich Emi bezieht, sollen die Kunden bereit sein, für die DRM freie Musik mehr Geld auszugeben.
Aus diesem Grund werden die Preise für ein Song von 99 Cent auf 1,29€ steigen.
Und damit habe ich ein Problem. Ich habe als Test eine CD von Jennifer Lopez bei Amazon.de ausgewählt, die 18.99€ kostet und 23 Songs enthält. Diese Songs sind von Anfang an DRM frei bzw. lassen sich kinderleicht ins MP3 umwandeln. Aber wenn ich die Songs einzeln für 1,29€ kaufen würde, würde es mir 1,29*23 = 29,67€ kosten. Dabei verzichte ich auch auf eine richtige CD, Plastikhülle und bunte Poligraphie. Es gibt beim Online-Kauf diese zwar als graphische Datei, die man aber selbst ausdrucken soll, was ja wiederum Geld kostet. Außerdem ist die Qualität von dem Druck zuhause normalerweise deutlich schlechter.
Die Frage, inwieweit der Preis gerechtfertigt ist, möchte ich hier überhaupt nicht stellen, denn die Antwort ist ja jedem klar.

Deutsche Geisel im Irak

02. April 2007

Geiselnehmer im Irak wählen immer wieder Deutsche als Ziel. Dies begründen sie, dass Deutschland ein Feind sei, denn Deutschland:

a). im Westen liegt.
b). überwiegend christlich ist.
c). am Einsatz der NATO-Truppen in Afghanistan beteiligt ist.
d). alles tut, um eigene Bürger zu befreien

Gerade der letzte Punkt ist wahrscheinlich für die Terroristen so attraktiv, dass die Deutschen immer wieder im Irak verschleppt werden. Es ist ja schon öfters vorgekommen, dass die Regierung das Lösegeld an Terroristen gezahlt hat, um die Geiseln frei zu bekommen.
Das Problem ist aber, dass je mehr solche „Deals“ mit Terroristen erfolgreich durchgeführt werden, desto größer wird Interesse an Geiseln mit deutscher Staatsbürgerschaft.
Selbstverständlich ist es leichter, solche Überlegungen zu führen, wenn man die Problematik aus der Perspektive der dritten, unbeteiligten Person betrachtet, aber man muss auch bedenken, dass jedes „Deal“ die Gefahr für die neue Entführungen nach oben treibt.