Weltkrise, für die, die USA angeblich schuldig sind und wie diese Ereignisse politisch ausgenutzt werden
Dienstag, 30. September 2008Dank unseren Medien ist es allgemein bekannt, dass die weltweite Finanzkrise ihren Ursprung in den vereinigten Staaten von Amerika hat. Alles begann damit, dass das Hypothek-System platze. Der Grund dafür liegt darin, dass die Banken auf unfaire weise Krediten an die Bürger vergaben, sodass diese Menschen von Anfang an dazu verdammt waren, ihre Kredite nicht ausbezahlen zu können. Anscheinend rechnete niemand damit, dass der Ausmaß an unbezahlten Krediten so hoch sein wird, dass die Banken selbst Verluste machen werden.
Aber wie kam es zu einer weltweiten Krise? Es ist halt so, dass viele ausländische Banken die Pfandbriefe von amerikanischen Banken abkauften um damit langfristig große Gewinne zu machen. Die amerikanischen Pfandbriefe waren halt sehr günstig. Viele Banken organisierten sogar Filialen in Offshore-Ländern, die nicht als Tochterunternehmen der jeweiligen Banken galten. Diese Filialen waren dazu bestimmt, Geschäfte mit amerikanischen Pfandbriefen zu machen. So umgingen die Banken die Zahlung an Steuern in ihrem Heimatland.
Dann kam die Krise und viele amerikanische Banken platzten. Die Pfandbriefe sind nutzlos geworden und die ausländische Banken verloren eine Menge Geld.
Wie wird aber diese Tatsache von einigen Staaten ausgenutzt? Das erkläre ich am Beispiel von Russland. Die Regierung dieses Landes musste mehrere Milliarden Rubel in den heimischen Finanzmarkt pumpen, um die Folgen der Krise zu lindern. Dabei werden fast alle Reserven ausgenutzt, nur um die Pleite der Wirtschaft zu vermeiden. Und was sagen die russischen Politiker dazu? Diese erklären, dass es Russland bestens geht und dass die USA böse sind, da sie mit dieser Krise die Ökonomie der fremden Staaten gefährden wollten, machten aber schließlich nur den eigenen Staat pleite. Das ist Propaganda pur.