Geheime Krankenakte bei Lidl
Diese Datenschutzskandale kommen in der letzten Zeit so oft in der Presse vor, dass ich sie fast schon als selbstverständlich ansehe. Diese Denkweise ist aber sehr gefährlich, da man damit indirekt die Situation als gegeben betrachtet und diese auch toleriert. Das ist nicht richtig. Zwar kann ein Otto Normalverbraucher oft nichts dafür, dass die Daten, die von staatlichen Stellen mal verloren gehen, wie ist es oft schon in Großbritannien geschah und auch die Speicherung der Krankenakten ist von einem einfachen Lidl-Verkäufer nicht zu unterbinden, weil dieser bis vor kurzem davon nicht mal wusste. Aber jeder Mensch kann seinen Beitrag dafür leisten, um das Leben der für die fremden persönlichen Daten hungrigen Firmen zu erschweren, indem man so wenig wie möglich Informationen über sich preis gibt. Das erreicht man, indem man auf soziale Netzwerke im Web, PayBack und ähnliche Datenkraken verzichtet, was durchaus möglich ist.
Also Leute, macht mit!

12. Januar 2010 um 14:40
Ich finde es immer wieder erschreckend, welche Informationen doch von einem überall gespeichert werden.
Zudem auch noch von einem Arbeitgeber.
Natürlich kann man selbst drauf achten, wo man welche persönlichen Daten hinterlässt.
Oftmals jedoch denkt man scheinbar gar nicht dran, wer alles auf die Daten zugreifen kann.
04. Mai 2010 um 11:44
Bei sozialen Netzwerken ist es ja glücklicherweise möglich, seine Einstellungen so zu setzen, dass sie ggf. niemand einsehen kann, von dem man es nicht möchte. Das ist z.B. schon vor dem Vorstellungsgespräch bei Lidl zu beachten
Ob die Daten damit allerdings sicher sind und nicht weiterverkauft werden…